Sonntag, 19. Juni 2011

"Ich bin noch nicht, aber ich werde." oder Mein Ziel

Nun gehe ich schon fast ein halbes Jahr meinen Weg gemeinsam mit diesem Blog und merke immer wieder, wie viel mir dieses Schreiben gibt und bedeutet.
Es schenkt mir stetig die Freiheit meine Gedanken auszusprechen, egal wie kompliziert sie manchmal erscheinen, sie zu ordnen und mir immer wieder klar zu machen, dass das Leben voller Überraschungen steckt und das ich keine Angst haben brauche, diesen Überraschungen entgegenzugehen.
Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die das Leben lebenswert machen also warum nicht einfach draufzusteuern und sie erleben / entdecken / ausprobieren?

Zu Anfang habe ich in meinem Blog geschrieben, dass ich an einer Kreuzung stehe, dass ich mich umschaue und einfach weiter geradeaus Richtung Ziel gehe.

Doch was ist eigentlich mein Ziel?
Worauf steuere ich mit meinen Schritten zu?
Ist es das Abitur das ich erreichen will?
Ein Studium zu beginnen das mein Leben erfüllt?
Eine Familie zu gründen?

Was ist mein Ziel in dieser Welt auf das ich zu gehe?
Besitze ich überhaupt so ein Ziel?

Heute Morgen bin ich durch Zufall auf ein Interview mit Thomas Enns und Florence Joy gestoßen, das auf Sat1 lief. Beide wurden durch Castingshows wie „DSDS“ und „Star Search“ bekannt und haben sich bei einem gemeinsamen Auftritt kennen und lieben gelernt und sind jetzt seit fast 3 Jahren glücklich verheiratet.
Das Interview handelte von ihrer Einstellung zu Gott, ihrem Glauben und dem Ausleben des Glaubens im Alltag.
Dieses Interview hat mich total fasziniert und ich hatte das Gefühl ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort! (oder sollte ich Sender sagen? :) )
Beide haben mit vollster Überzeugung über ihr Leben mit Gott gesprochen und mich mit genau dieser Überzeugung angesteckt – Sie haben in mir wieder ein Feuer entfacht. Das Feuer des Glaubens, das ich stetig versuche immer wieder aufs Neue zu entzünden, das aber neben den Alltäglichkeiten oft bei mir in Vergessenheit gerät.

Und auf einmal fiel ein Satz von Thomas im Interview, der so viel Wahrheit und Leidenschaft für den Glauben in sich trug das ich es kaum mit Worten beschreiben kann.
Ein Satz, den ich mir nun wahrscheinlich in jeder Trauer, in jeder Hoffnungslosigkeit immer wieder aufrufen werde.
Ein Satz, der so viel Kraft in sich hat an die man sich halten kann und von der man sicher weiß, dass sie einen nicht loslässt:

„Da ist jemand, der größer ist als das Problem!“

Und genau jener Satz packte mich in diesem Moment so sehr, dass ich anfing aus vollem Herzen zu strahlen und zu merken, dass ich tatsächlich ein Ziel im Leben habe und es mir doch näher scheint, als ich zuvor geahnt hatte.
Genau diese Tatsache bestätigte sich dann, als ich später im Internet ein Lied von Florence Joy fand das sich „Mein Ziel“ nennt.

Ich hörte das Lied, wurde sprachlos, Freudentränen zeigten sich und ich merkte, dass da jemand die richtigen Worte in einer Situation fand, in der ich selber momentan ein Teil von bin:

„Kann es noch nicht greifen, noch ist nicht alles klar.

Ich bin auf einer Reise, und bin noch nicht ganz da.

Ich bin noch nicht, ich werde.

Noch ist hier nichts perfekt.

Ich bin auf der Suche und du hast mich entdeckt.



Und ich lauf soweit ich kann, seh soweit ich will,

denn der Himmel steht mir offen, weil ich Himmel in mir fühl.



Du bist mein Ziel, meine Leidenschaft.

Du bist mein Weg, du bist meine Kraft.

Und ich suche Dich, lauf auf Dich zu,

lass alles hinter mir.

Du bist hier. Du bist MEIN ZIEL.“

Ich spüre den Himmel in mir. Ich spüre etwas Besonderes steckt noch in meinem Leben. Etwas, das mein Leben wirklich lebenswert macht. Ich weiß noch nicht was es sein wird, aber ich merke jetzt schon, das jede Stunde meines Lebens darauf zu läuft.
Ich lebe einfach. Hier und dort. Ich laufe soweit ich kann. Soweit ich möchte. Allerdings bin ich nie alleine. Da ist immer jemand.
Ich bin noch nicht, aber ich weiß genau: Ich werde. Was? Das ist mir noch nicht ganz bewusst aber ich habe Vertrauen in das Leben, in IHN.

Ich bin auf einer Reise.
Eine Reise die sich Lebensweg nennt.
Und jede Reise hat ein Ziel.

Jeder befindet sich auf einer Reise – und was ist dein Ziel? 
                              

Dienstag, 24. Mai 2011

Liebe Momente, darf ich Euch bitte für immer festhalten?

Auf dem Weg in ein Wochenende mit Freunden, sitzt man zusammengekuschelt im Auto. Die Sonne strahlt mit unserem Lächeln um die Wette, wir quatschen, lachen ein bisschen, sind aber dennoch müde, weil es noch früh am Morgen ist.
Dennoch spürt man, dass die gute Laune sich langsam breit macht.
Man schaut aus dem Fenster, raus auf die Landschaft, auf die Autobahn, beobachtet andere Autos und schwelgt mit seinen Gedanken ab – man träumt.
Man macht sich Gedanken, über das was das Wochenende einem bringen wird, was passieren wird und eventuell ob man alles eingepackt hat.
Doch es sind nicht die Art von Gedanken die zu Sorgen werden, sondern die Vorfreude bringen. Vorfreude auf eine wundervolle Zeit gemeinsam mit wundervollen Menschen.
Und plötzlich erschallt ein Lied das ganze Auto. Es wird lauter gedreht und man schaut sich an, beginnt mitzusingen, mitzugrölen und strahlt immer mehr und mehr, weil augenblicklich alle mitziehen und mitmachen.
Die Dösigkeit ist abgeschrieben, der Refrain kommt und das ganze Auto spielt total verrückt. Die Fenster werden in der Morgenhitze geöffnet und die Musik schallt nach draußen. Alle außerhalb dieses Autos schauen nun komisch auf das kleine Grüppchen, das sich vor Euphorie nicht mehr halten kann. Doch anstatt aufzuhören, wird es immer lauter und es lacht über die Menschen, die total perplex schauen.
Man hält sich an den Händen, hebt sie nach oben, schaut sich an und dann?

Dann ist da auf einmal dieser Moment, in dem man sich selber sagen hört: Lieber Moment, kannst du bitte so bleiben? Kannst du bitte stehen bleiben und nie wieder verschwinden? Kannst du bitte noch etwas bleiben? Darf ich dich festhalten?

Ich bin mir sicher, jeder von Euch kennt diese Art von Momenten, die liebevoll Glücksmomente genannt werden.
Sie sind diejenigen, die einem die Mundwinkel nach oben wandern lassen bis es nicht mehr geht.
Sie sind diejenigen, die einem spüren lassen wie warm das Herz werden kann.
Sie sind diejenigen, die einem zeigen was Freundschaft und Liebe für Mächte besitzt.
Und vor allem sind es diejenigen, die uns unsere Sorgen vergessen lassen!

Doch kann man solche Momente wirklich für immer festhalten?
Ist so etwas möglich?
Und wenn ja, wie macht man das?

Die Antwort: Ja und es passiert von ganz alleine – ohne jegliche Anstrengung.
Ich habe heute gelesen, dass wir schöne Momente, die uns sehr geprägt haben speichern und sie immer wieder dann aufgerufen werden, wenn man schwere Zeiten durchläuft. Es ist wie eine Art Selbsttherapie des Körpers, die uns an Schönes denken lässt und uns durch diese schwere Zeit hinweg begleitet und stützt – wie ein guter Freund.

Warum ich heute darüber schreibe fragt ihr Euch?

Momente festhalten funktioniert – das ist auf der ganzen Welt bekannt, aber manchmal vergessen wir dieses Wissen leider – oft ganz ungewollt und unbewusst. Vor allem in Momenten der Trauer und der Ausweglosigkeit, in denen man dann die Selbsttherapie des Körpers, die mit wundervollen Erinnerung gebettet ist, nicht mehr an sich ranlässt.

Dieser Blogeintrag heute dient als eine Art Appell für alle die lieben Menschen auf der Welt, die Trauern, deren momentane Wege ausweglos erscheinen, die nicht mehr weiter wissen, aber auch an die Menschen, die wie ich heute mit der Sonne um die Wette strahlen und für die das Leben im Moment voller Überraschungen ist:

Erinnert euch an schöne Momente! Sei es mithilfe von Liedern, die euch an schöne Zeiten erinnern lassen oder mit Fotos oder anhand von Gesprächen mit lieben Menschen.
Und macht euch bewusst, dass es nicht die letzten Momente waren, in denen Ihr so strahlt wie jetzt vielleicht in diesem Moment.


Ich denke an das letzte Wochenende und an was denkst du? :)

Mittwoch, 20. April 2011

Die nachdenkliche Last die sich "Ich" nennt

Gespräche mit lieben Menschen, wundervolle Filme und ein ereignisreiches Wochenende haben mich in letzter Zeit sehr zum Nachdenken gebracht.
Es hat mich sogar in vielen Momenten komplett eingenommen, sodass ich mich oft dabei ertappt habe, mit meinen Gedanken in einer anderen Welt zu schwelgen und die Umwelt um mich herum gar nicht mehr wahrzunehmen.

Nachdenken ist an sich doch eigentlich was Schönes, oder?
Ich denke gerne an die Momente zurück, wo ich einfach in meinem gemütlichen Bett lag, meinen Lieblingsliedern gelauscht und einfach nachgedacht habe

        über meine Lieben, meinen Alltag, meine Zukunft, über mich.

Köpfhörer rein. Musik an. Welt aus.

Oder wenn man gemeinsam in der Sonne liegt, über Lebensziele und –wünsche philosophiert und zusammen über vieles nachdenkt.

Mir fallen beim Nachdenken die Momente des puren Glücks ein, wo ich einfach nur glücklich war und alles Negative und alle Probleme um mich herum in Vergessenheit gerieten.
Ich denke an schöne Erlebnisse mit meinen Freunden. Sei es das gemeinsame Hände halten, die Umarmungen, die geflossenen Tränen nach langen Gesprächen, die Erleichterung danach, wenn wir sie mit Taschentüchern und einem Lachen wieder trocknen konnten oder das Gefühl was man hat, wenn man auf Fotos schaut und merkt, in wie vielen Herzen man in der Zeit einen Platz gefunden hat.   

Doch dann bemerke ich oft, das sich das schöne Nachdenken auch schnell in  Sorgen machen verwandeln kann und dann beginne ich mich zu fragen:

Was ist, wenn mir das alles irgendwann mal genommen wird?
Wenn die lieben Menschen auf einmal nicht mehr da sind?
Wenn wir alle unterschiedliche Lebenswege einschlagen, wo die Anderen keinen Platz mehr haben werden?
Was ist, wenn Momente des Glücks nur noch zur Seltenheit werden?

Was ist einfach, wenn…?

Gestern Abend hat mich eine sehr liebe Freundin gefragt: „Kennst du das? Wenn man sich einfach selber im Weg steht? Wenn man selber die Person ist, die dich an Sachen hindert?“

„Ja – Das kenne ich sehr gut!“, habe ich geantwortet und ich wusste in diesem Moment ganz genau, dass ich mit meiner Antwort nicht alleine bin.
Die größte Mauer, die wir in unserem Lebensweg überwinden müssen, ist unsere eigene erbaute Mauer, die wir uns immer wieder bauen – wir selber!

Wir sind diejenigen, die uns an Sachen hindern.
Wir sind diejenigen, die über Vernunft reden und somit verrückte Sachen nicht ausprobieren!
Wir sind diejenigen, die oft einfach nicht genießen können, weil wir uns mit Zukunftsfragen plagen, anstatt einfach mal im HIER & JETZT zu leben.

Wir stehen uns selber im Weg!

Beim gemeinsamen Nachdenken gestern im Sonnenschein hat mich ein toller Mensch wieder an einen Gedanken von einer sehr weisen Freundin denken lassen, den ich beinahe vergessen hätte.
Sie hat mal gesagt, dass sie ein Vertrauen auf Grund ihres Glaubens hätte, dass sie immer wieder daran erinnern ließ, dass alles in ihrem Leben schon seine Richtigkeit hat. Alle Ereignisse und Schicksale haben einen Grund warum sie passieren und sie habe das große Vertrauen zu Gott, dass doch alles gut werden wird. So wie bei der Kreuzigung Jesus und seiner Auferstehung an Ostern.

Und dieses Vertrauen teile ich mit ihr!

Obwohl ich so gerne träume weiß ich,
dass das Leben nicht immer wie ein Märchen sein kann.
Dass nicht alle Stationen die man im Leben passiert schön sein können.
Dass nicht immer ein Taschentuch nach vergossenen Tränen folgen kann und
Dass mein Prinz nicht auf einem edlen Ross angeritten kommt. :-)

Doch möchte ich das eigentlich?

Nein!

Denn sonst wäre das Leben viel zu langweilig und man könnte die Momente nicht genießen, in denen einem wieder klar wird:
"Es ist doch sonst immer alles gut gegangen, also warum jetzt nicht?"

Genießt die Sonnenstrahlen, die Momente des Glücks und lebt im HIER & JETZT!

Sonntag, 20. Februar 2011

Wenn das Leben zu einem Korridor wird…

Genieße dein Leben.
Lebe jede Minute so, als wäre es deine Letzte.
Lache so oft wie es geht.
Gehe Umwege auf deinem Lebensweg, mache verrückte Sachen um den Spaß am Leben nicht zu verlernen.
Blicke nach links und nach rechts und sehe die Möglichkeiten, die dir dieses Leben bietet -

Doch was ist, wenn das alles plötzlich nicht mehr geht?
Wenn man auf einmal nicht mehr lachen kann?
Verrückt zu sein vergessen hat?
Wenn sich der eigene Lebensweg in einen langen Korridor verwandelt,
an denen die Türen seitlich verschlossen bleiben?
Sie sogar aus unserem Blickwinkel verschwinden?
Wir die Tür am Ende des Ganges nicht mehr sehen können,
sondern nur noch die Kühle der Wände spüren?

Dann beginnt man durch den Gang zu laufen. Immer schneller und schneller. Das Herz schlägt. Das Gefühl für die Geschwindigkeit verfliegt. Alles um einen herum verschwindet. Die Umgebung nimmt man nicht mehr wahr.
Man läuft. Immer weiter. Ziel ist, das Ende des Korridors zu erreichen. Das Ende dieser Beengtheit.
Man rennt weg!
Vor den Ängsten, den Problemen, den Schicksalen, den Streitereien, den lauten Worten, dem Gefühl nicht verstanden zu werden – alleine zu sein.

Der Lauf und die Länge des Gangs nehmen kein Ende. Man fragt sich: Was nun?
Man stoppt. Die Tränen laufen. Man blickt zu Boden. Die Erschöpfung erreicht uns. Die Trauer holt uns ein –

Wer kennt das nicht?
Wenn plötzlich der Alltag und die Realität schneller sind als die eigenen Träume und die eigene Kraft?
Wenn um uns auf einmal alles zerbricht?
Man am Boden ist und nicht mehr aufstehen möchte und kann?

Doch dann, ein Blick nach oben -  

[ NOTAUSGANG ]

Nicht nur in Gebäuden finden wir in jedem Korridor einen Notausgang, aus dem wir entfliehen können wenn irgendetwas passiert, sei es bei einem  Brand oder einer Notsituation.
Auch auf unserem Lebensweg befinden sich Notausgänge – auch wenn sich unser Leben durch Ängste & Probleme in einen engen und schmalen Gang verwandelt hat.
Wir können aus ihm herausbrechen. Ihm wieder entfliehen. Flüchten!
Notausgänge -
Sie lassen uns in die Freiheit.
Sie geben uns die Luft zum Atmen wieder &
Sie lassen unsere Tränen wieder trocknen.
Wir können in diesen Ausgängen lange Zeit verweilen, sie nutzen um nachzudenken und neuen Mut zu schöpfen. Solange, bis wir uns wieder stark für den Restweg durch den schmalen Korridor fühlen.
Doch was ist, wenn wir diese Notausgänge nicht finden?
Wie das weiße Männchen auf den grünen Notausgangschildern uns den Weg zu einem Notausgang zeigt, zeigen auch Freunde uns Ausgänge und Fluchtmöglichkeiten, aus den Gängen die uns beengen und uns die Luft zum Atmen nehmen.

Notausgänge gibt es überall! 

Ist es die Musik in die wir uns flüchten, wenn uns etwas bedrückt?
Ist es ein Lied, das uns von unseren Sorgen befreit?
Gibt uns ein Buch wieder Kraft das Ende des Korridors zu entdecken?
Hilft uns das Schreiben wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und sich vom Boden aufzurichten?
Oder sind es gar die Gespräche mit unseren Mitmenschen die es schaffen, den engen Gang zu erweitern und ihn sogar verschwinden zu lassen um wieder in die Freiheit zu gelangen – zurück auf unseren befreiten Lebensweg?


Was sind Eure Notausgänge im Leben?

Sonntag, 30. Januar 2011

Mein Wagnis

Wer oder was möchte ich sein?
Was will ich eigentlich in meinem Leben erreichen?
Wie soll meine Zukunft aussehen?
Mit welchen Menschen möchte ich mein Leben teilen?

Das sind nur einige der Fragen, die ich mir in letzter Zeit oft stelle.
Es ist fast so, als wäre ich auf meinem Lebensweg an einer Kreuzung angelangt.  Rechts oder links? Oder doch geradeaus weiter?
Lieber einen Umweg mehr gehen, als mit dem Kopf direkt durch die Wand?

Manchmal wäre so ein Navigationssystem ganz schön praktisch in so einer Situation. Das wüsste direkt, welchen Weg man zu gehen hat.
Das würde einen führen und leiten und auf einen aufpassen, sodass man sich nicht verfährt oder den falschen Weg nimmt.
Und wenn man dann doch falsch abgebogen ist würde es einfach sagen: „Wenn möglich bitte wenden!“ und alles wäre wieder in Ordnung.
Man würde auf den richtigen Weg zurückfinden.
Doch wie ist das in unserem Leben?
Besitzen wir etwas, was uns hilft unseren Lebensweg zu gehen? Was uns steuert und uns auf den richtigen Weg bringt oder uns von einer falschen Route fernhält?

Ich glaube schon –
Es sind die lieben Menschen um uns herum, die uns helfen unseren Lebensweg zu gehen, die uns durch ihre Gespräche leiten und führen und Unterstützung geben – und uns mit Sicherheit erfüllen, in dem sie ihre Hand ausstrecken und sagen: „Ja, ich bin für dich da. Egal welchen Weg du gehst. Ich bin da für dich!“
Sie sind die Navigatoren auf unseren Lebensstrecken – die wir zwar selber zu gehen haben, allerdings nie alleine.
Sie stehen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und verschönern unsere oft auch steinigen Pfade mit ihrem Lachen und ihrer Nähe.

Das Leben ist voll mit Kreuzungen, mit guten und schlechten Wegen, mit einfachen oder auch steinigen Strecken, allerdings haben sie auch alle eins gemeinsam:
Sie besitzen am Ende alle ein Ziel. Ein Ziel, dass man auch durch Umwege erreichen kann.
Und wenn doch mal was schief gehen sollte, haben wir ja unsere Navigatoren und Lebenshelfer, die uns dann an die Hand nehmen und uns wieder auf den richtigen Weg bringen.
Und ich glaube, das ist mehr wert, als jedes Navigationssystem.

Mein Blog trägt den Namen „zu jung und rosé das kleine gesicht“ und ja, so ist das auch.
Ich weiß, dass ich noch zu jung und zu klein bin um alles auf der großen Welt zu verstehen. Dass ich mich lieber irgendwo verstecken möchte, als etwas falsch zu machen.
Dass ich lieber auf Nummer sicher gehen will, anstatt etwas in meinem Leben zu wagen.
Aber ich habe eine Freundin, die mal geschrieben hat: „Leben ist nicht: zurückhalten, verstecken, stehen bleiben... Leben ist ein Wagnis - das sich gut anfühlt!“
Und sie hat Recht!

Mit diesem Blog starte ich nun ein Wagnis – mein Wagnis im Leben.
Ich stehe an der Kreuzung – schaue um mich herum und weiß nun:
Ich gehe einfach weiter geradeaus, immer weiter Richtung Ziel.
Und links und rechts von mir, Menschen, die ich sehr lieb habe.
Und so gehen wir gemeinsam - diesen Weg…